Mittlerweile bin ich Mitte 40. 46 um genau zu sein. Mit etwa 15 oder 16 Jahren fing ich klammheimlich an zu rauchen. Damals wollte ich zu den "coolen Typen" gehören, die vor der Schule beim Bäcker standen und mit vorgehaltener Hand qualmten, damit die Lehrer nichts mit bekamen.
Ich blicke also auf ungefähr 30 Jahre intensive Raucherfahrung zurück - und könnte Ihnen einiges erzählen von gescheiterten und zeitweise geglückten Aufhörversuchen, Nikotinkatern, morgendlichem Würfelhusten ... Ich will Sie aber nicht langweilen, denn:
Ich fände es toll, wenn Sie weiterlesen!
Außerdem kennen Sie diese Geschichten, wenn Sie Raucher/in sind, selbst. Und wenn ich Ihnen etwas über die Gefahren des Rauchens erzähle, hören Sie womöglich auf - zu lesen (siehe oben) - und auch das möchte ich nicht.
Mein größter Wunsch wäre, daß auch Sie ganz leicht damit aufhören zu rauchen und sich Ihr Leben einfacher und angenehmer machen. Und vor allem wohlriechender und gesünder ... Daher finden Sie auf dieser Webseite einige motivierende Gedanken und Links sowie einige Empfehlungen, die Ihnen helfen können, das Rauchen aufzugeben.
Symbol rauchen
Vor vielen Jahren habe ich sehr eifrig Märchen geschrieben. Beim Märchenschreiben kann man eine Frage stellen und das Märchen "antwortet" in verschlüsselter Form und teilt symbolisch die Problemlösung mit. Rauchen verdeckt ein psychologisches Problem, daß nicht verarbeitet wurde / wird - und ein Märchen deckt dieses auf.
1989 schrieb ich ein Märchen, das mein persönliches Problem, warum ich rauchte, aufzeigte. Einige Monate nachdem ich dieses Märchen geschrieben hatte, nahm ich an einer intensiven Hypnosesitzung teil und gab anschließend das Rauchen für längere Zeit auf. Knapp 2 1/2 oder 3 Jahre. Dann starb mein Vater ziemlich plötzlich und unverhofft und meine Stiefschwester nötigte mich aufgrund meiner Nervosität eine Zigarette mit ihr zu rauchen. Das war für mich der Anfang vom Ende, denn diese drei Züge, die mir ganz und gar nicht schmeckten, brachten mich wieder in den Teufelskreislauf der Zigaretten hinein und im Verlauf der nächsten Woche war ich wieder ein "ganz normaler Raucher".
Hätte ich mich mit meiner Trauer, die ich ja bereits Jahre vorher in meinem Märchen schon beschrieben hatte, und die jetzt durch den Tod meines Vaters wieder hoch kam, intensiver auseinander gesetzt, vielleicht hätte ich nicht wieder angefangen. Als ich dann wieder aufhören wollte, kam mir einige Zeit immer wieder ein Gefühl in die Quere und hinderte mich oftmals daran, meinen Vorsatz aufzuhören auch wirklich in die Tat umzusetzen: Trauer.
Als ich dieses Spiel durchblickte und meinen nächsten Nicht-rauch-versuch startete, war ich gewappnet und nahm mir rechtzeitig mein Märchen wieder hervor und entdeckte, das es wieder einmal Zeit war, die aufgestaute Trauer zu entlassen - und mich damit eher vom Rauchen lösen zu können. Es hat funktioniert.
Wenn Sie das Märchen interessiert, hier ist es als PDF für Sie hinterlegt:
Die Begebenheit im Palmengarten.
Schreiben Sie doch auch ein Märchen über den Grund, warum Sie Rauchen. Es ist ganz leicht. Schauen Sie sich um, notieren Sie sich drei Worte von Gegenständen, Figuren oder Eigenschaften und formulieren Sie einen Satz, den Sie lebhaft vor Ihrem inneren Auge sehen können. Nehmen Sie diesen Satz als Grundlage, um die Situation, die dazu gehört, zu beschreiben. Schreiben Sie diese kleine Geschichte einfach als Märchen auf. Viel Spaß!
Wenn Sie gern ein Märchen schreiben möchten, aber so gar nicht weiterkommen, empfehle ich Ihnen mein Buch "Märchen helfen heilen", das Ihnen Schritt für Schritt eine Anleitung zum Märchenschreiben bietet. (Sie können es auch gegen eine geringe Gebühr bei XinXii downloaden.)
Die Herrlichkeit des Rauchens
Ich habe viele Jahre Rebirthing, eine Form der spirituellen Atemtherapie, ausgeübt und anderen vermittelt. Und: Viele Jahre davon habe ich selbst geraucht. Was für ein Paradoxon - tief zu atmen und anschließend zu rauchen ... Aber daran kann man auch den Suchtcharakter des Rauchens erkennen.
Mein Lehrer, Leonard Orr, hat vor vielen Jahren einen Artikel zum Thema rauchen verfasst, den ich hier gern wiedergeben möchte und der Ihnen vielleicht noch einige Impulse liefert. PDF-Datei - Artikel Leonard Orr - Die Herrlichkeit des Rauchens
Rauchen macht alt!
Zigarettenrauchen ist für unseren Körper eine extrem hohe Belastung, denn Tabakrauch enthält viele Substanzen, von denen einige Krebs fördernd bzw. erregend sein können. Durch den Konsum von Tabak werden im Körper große Mengen an aggressiven Sauerstoffverbindungen freigesetzt – so genannte Freie Radikale. Der Körper braucht dann mehr Gegenspieler: die Antioxidantien. Dazu gehören unter anderem die Vitamine C, E. Diese können die „Freien Radikale“ wieder unschädlich machen.
Fehlt es dem Körper an Antioxidantien, können diese aggressiven Sauerstoffverbindungen unsere Zellen und möglicherweise auch unser Erbgut schädigen. Wissenschaftler bringen die freien Radikale daher mit verschiedensten Erkrankungen in Verbindung: Wahrscheinlich die Förderung von Krebserkrankungen, Begünstigung von Arteriosklerose (Arterienverengung), Erhöhung des Lungenkrebsrisikos, Vorantreiben des Alterungsprozesses.
Die schädigenden Eigenschaften werden auch als oxidativer Stress bezeichnet. Antioxidantien können die schädigenden Freie Radikale abfangen und so den Stress verringern. Raucher sind daher gut beraten, sehr frühzeitig für zusätzliche Vitamine / Antioxidantien zu sorgen, oder besser noch, mit dem Rauchen aufzuhören, denn auch größere Mengen an Vitaminen können schon manifestierte Schäden durch den Tabakkonsum nicht mehr beheben. Passivrauchern sei ebenfalls rechtzeitig eine tägliche Gabe von Antioxidantien empfohlen, damit schädigende Freie Radikale keine Chance bei Ihnen haben!
Lesen Sie unter folgendem Link mehr über Antioxidantien.
Wenn Sie schon lange rauchen, dann sind ihre Zellen leider schon ein bißchen älter als normal. Hier finden Sie folgende Informationen;
Die Verjüngungskur für Ihren Körper
Die Broschüre "Vitales Altern bei guter Gesundheit"
Wenn Ihr Körper schon gelitten hat (z.B. Cellulitis): Body-Styling-Programm
Wenn Sie partout weiter rauchen wollen,
besorgen Sie sich wenigstens die für Ihren Körper nötigen Vitamine und Vitalstoffe, damit Sie die Gesunderhaltung vielleicht ein wenig ausdehnen.
Ich empfehle Ihnen eine Kombination aus Vitamin C (Abwehr), Selen und Zink-Komplex (unterstützen das Immunsystem), Q 10 und Lecithin (stärkt Herz, Kreislauf und Nerven), Calcium-Magnesium (was den Säure-Basen-Haushalt harmonisieren hilft) sowie der Chlorella-Alge, der man ausleitende und entgiftende Eigenschaften nachsagt.
Lesen Sie bitte auch meinen Artikel: Sich wohlfühlen - ohne Rauch
Der Film zum Thema: Thank you for smoking (pdf-Datei mit weiteren Infos)